Der Eingang

Neben den Eingangsportalen sitzt jeweils eine männliche Bronzefigur von Maurice Hippolyte Reymond: links der «Geschichtsforscher», rechts der «Chronist». Sie mahnen die Parlamentsmitglieder daran, dass ihre Arbeit von den Zeitgenossen und vom Lauf der Geschichte beurteilt wird. Die Inschrift «Curia Confoederationis Helveticae» erinnert an das römische Senatsgebäude.

Helvetia

Auf dem Tempelgiebel der Eingangsfront steht eine Statuengruppe des Bildhauers Rodo von Niederhäusern. Helvetia, links von der Legislative und rechts von der Exekutive flankiert, symbolisiert die politische Unabhängigkeit der Schweiz.

Kuppel

Eine alles überragende Kuppel dominiert das Bundeshaus. Der quadratische Tambour unter der Kuppel weist 22 Fenster auf, die für die 22 Kantone (ohne Jura) stehen. Ursprünglich verwandelte die Innenbeleuchtung die Kuppel in eine riesige Laterne, die das Licht in die vier Landesteile hinaustragen sollte. Das Bundeshaus als Herz der Schweiz sollte Volk und Ständen als Leuchtfeuer dienen. Die Ornamente der Kuppel und das Schweizerkreuz auf deren Bekrönung erstrahlen seit der jüngsten Renovation in neuem Glanz.

Fenster Ständeratssaal

Der Ständerat setzt sich aus 46 Vertretern der Schweizer Kantone zusammen. Jeder Kanton wählt zwei Abgeordnete, die ehemaligen Halbkantone (Obwalden, Nidwalden, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden) je einen. Zürich mit über 1 Million Einwohnern wählt ebenso zwei Vertreter wie der Kanton Uri mit nur rund 35'000 Einwohnern.